A Pleasant Lie, That 2.0 |

Reverse The Waterfall

ICH HABE MICH VERTAN

Als ich eines Morgens aufwachte, stellte ich fest, dass neben mir ein nackter Mann lag. Das wäre auch ganz schön gewesen,… wenn ich eine Frau wäre! Aber das war ich dann doch nicht. Zur Sicherheit fühlte ich noch einmal nach… Ja, es war alles beim Alten. Ich schlug die Decke zurück, furzte einmal kräftig und ging in die Küche um mir Eier und Würstchen zu kochen. Diese aß ich mit Genuss, als plötzlich der nackte, fremde Mann in der Türe stand. Aus seiner Nase tropfte Blut und irgendwie schienen seine Nasenlöcher auch ungewöhnlich groß zu sein. Ich dachte nicht weiter darüber nach und wollte mir ein weiteres Würstchen in den Mund schieben. Da es aber früh am Morgen war und meine Bewegungen noch recht unkoordiniert, flutschte es auf einmal in meine Nase. Das war ziemlich unangenehm, also holte ich es wieder raus, bot es dem Fremden an und stoppte die Blutung, die gerade eingesetzt hatte. Nun wusste ich ja Bescheid. Wortlos beobachtete ich, wie der Fremde das Würstchen in seine Achselhöhle klemmte, wo es erstmal verblieb.

Nach dem Frühstück ging ich duschen. Traurig dreinblickend stand der Fremde in der Türe und starrte auf das warme Wasser und die Dampfschwaden, die an die Decke stiegen. Mit einer Handbewegung forderte ich ihn auf, auch die Dusche zu betreten. In dem Moment rutschte mir die Seife aus der Hand. Da ich nicht dumm war, wandte ich mein Gesicht dem Fremden zu, um mich nach der Seife zu bücken. Ich hatte die Wurst in der Achselhöhle des Fremden vergessen, die mir wieder in die Nase rutschte während ich mich niederkniete. Ich schnaubte und griff nach dem Handtuch, weil ich die Dusche nun doch verlassen wollte. Der Fremde setzte sich hin und versuchte, seine Beine hinter seinen Kopf zu drehen, was ihm aber nicht gelang.

Als ich schon längst angezogen war und versuchte, meine Autoschlüssel zu finden, rannte der Nackte wie verrückt durch die Wohnung und landete mit einem Hechtbagger vor meinen Füßen. Er setzte sich auf und ich entdeckte meine Schlüssel, die an seiner Wurst hingen. Als ich nach ihnen greifen wollte, schoss der Fremde hoch, drückte mir dabei die Wurst in die Nase und leckte mein Gesicht ab.

Dann wachte ich auf und fand mich in meinem Bett wieder, einen Korken in meiner Nase und meinen Hund, der mich ansabberte. Meine Frau meinte noch “Wenn du das nächste Mal wieder so schnarchst, bekommst du zwei Korken verpasst!” Nun wusste ich ja Bescheid. Als ich meine Frau ansah zeigte sie mir ein strahlendes Lächeln. Ihr Vollbart überzeugte mich davon, dass ich nur geträumt haben muss. Langsam erinnerte ich mich wieder daran, dass ich mich bei meiner Hochzeit vertan hatte. Statt einer schönen Frau hatte ich im besoffenen Kopf einen Kürbis mit Bart geheiratet. Aber das war auch nicht so tragisch, denn meine Frau beherrscht die Fußmassage perfekt. Ich stehe auf, nehme den Korken aus meiner Nase, stoppe die Blutung, die gerade einsetzt und dann werde ich zur Arbeit gehen.

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1 Comment »

Jean Forte:

BONUS!!!

Das ominöse Treffen an der Tankstelle

Was erwarte ich für einen Text zu diesem Titel? Eine Kurzgeschichte über Drogen, Kriminelle und Prostituierte, die an einer Tankstelle zusammenkommen, welche prompt durch den Gebrauch eines Handys explodiert. (Sie treffen sich dort, weil der Kriminelle Drogendealer/Zuhälter seiner “Frau” das Geld abnehmen will. Die Frau will daraufhin bei ihrem Geldinstitut anrufen.) <– LOL
Der einzige Überlebende, der Tankstellenwart, kriecht aus den Trümmern und stellt fest, dass ihm vor lauter Schreck zwei Brüste gewachsen sind. Augenblicklich kündigt er seinen Job und arbeitet fortan in einer Molkerei als Milchquelle. Ein Hanfblatt, welches bei der Explosion weit weggeschleudert wurde, erwacht zum Leben und eröffnet ein Sonnenstudio. Als der Tankwart seine Brüste bräunen will, lernt er das Hanfblatt kennen und lieben und sie heiraten auf den Trümmern der Tankstelle, wo alles begann. ENDE

August 8th, 2011 | 03:55
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